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Anschaffungskosten

Anschaffungskosten

Die Anschaffungskosten sind ein Begriff aus dem betriebswirtschaftlichen Rechnungswesen. Es handelt sich dabei um die Nettokosten, die bei der Anschaffung, d.h. beim Kauf einer Immobilie anfallen. Dazu zählt nicht nur der Netto-Kaufbetrag, sondern auch sog. Anschaffungsnebenkosten wie etwa eventuell anfallende Aufwendungen, um den erworbenen Vermögensgegenstand in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen, wobei diese Aufwendungen einzeln zurechenbar sein müssen.Anschaffungskosten im Zusammenhang mit der Immobilienfinanzierung, sind die zu leistende Aufwendungen, um eine Immobilie zu erwerben und in einen nutzungsbereiten Zustand zu versetzen. Sie beinhalten neben dem Kaufpreis auch Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten, Maklerprovision, Erschließungskosten und Finanzierungskosten. Da die Absetzung für Abnutzung (AfA) auf Anschaffungskosten für Grund und Boden nicht möglich ist, sind der Kaufpreis und die Anschaffungsnebenkosten nach dem Verhältnis der Verkehrswerte auf den Grund und Boden und das Gebäude aufzuteilen.
Nachträgliche Anschaffungskosten liegen auch vor, wenn die Immobilie durch Instandhaltung, Umbau usw. dergestalt verändert wird, so dass sich eine Erweiterung, eine wesentliche Verbesserung oder eine Änderung des Nutzungszweckes ergibt. Anschaffungsnahe Instandhaltungsaufwendungen bei Gebäuden stellen regelmäßig Anschaffungskosten dar. Ebenso zählt der Kaufpreis eines zum Abriss bestimmten Gebäudes regelmäßig zu den Anschaffungs- bzw. Herstellkosten des Gebäudes, das an Stelle dessen errichtet wird.
Die Anschaffungskosten bilden die Grundlage für die Festlegung der Abschreibung.