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Grundsteuer

Die Grundsteuer

Die Grundsteuer ist eine Steuer auf den Besitz von Grundstücken. Die Grundsteuer wird von den Gemeinden und Städten erhoben; sie gehört also zu den Gemeindesteuern.

Geregelt ist die Grundsteuer im Grundsteuergesetz (GrStG).

Die Grundsteuer teilt sich in die beiden Steuerarten Grundsteuer A und Grundsteuer B auf. Dabei wird "A" (agrarisch) auf Grundstücke der Landwirtschaft und "B" (baulich) für bebaute oder bebaubare Grundstücke und Gebäude erhoben.

Berechnungsgrundlage der Grundsteuer ist der vom Finanzamt festgestellte Einheitswert.

Die Grundsteuermesszahl dient zur Berechnung des Grundsteuermessbetrages und richtet sich nach der jeweiligen Grundstücksart.

Sie beträgt nach dem Grundsteuergesetz (GrStG 1973 § 13 - § 18)

• 6,0 ‰ für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft,
• 2,6 ‰ für Einfamilienhäuser von 0 bis 75.000 DM (0 - 38.346,89 EUR) Einheitswert,
• 3,5 ‰ für Einfamilienhäuser über 75.000 DM (38.346,89 EUR) Einheitswert,
• 3,1 ‰ für Zweifamilienhäuser und
• 3,5 ‰ für alle restlichen Grundstücke.

Der Einheitswert wird mit der Grundsteuermesszahl und mit dem von der Gemeinde festgesetzten Hebesatz multipliziert.

Die Festlegung des Hebesatzes erfolgt durch den Beschluss des Gemeinderates.

Die Gemeinde ist bei der Festsetzung der Höhe des Hebesatzes relativ frei.

Die Höhe der Grundsteuer kann aber, wenn auch meist in einem bescheidenen Rahmen, Einfluss auf die Bevölkerungsentwicklung (durch Zuzug bzw. Wegzug) haben.